Der Naturwissenschaftliche Unterricht im militärisch-industriellen Komplex
Auch wenn es uns heute befremdlich erscheinen mag: In den letzten hundert Jahren zeigte der naturwissenschaftliche Unterricht immer wieder eine auffällige Neigung zum Militär. Kaum spitzte sich die politische Situation in Richtung kriegerischer Auseinandersetzungen zu, entdeckten Fachvertreter die besonderen wehrpädagogischen Potenzen des Faches. Die folgenden Soznat-Momentaufnahmen derartiger Schlüsselsituationen stammen überwiegend aus den beginnenden 80er Jahren, als der "Kalte Krieg" zwischen Ost und West nahe daran war, heiß zu werden.Kurzbeiträge
Ein erster kurzer Durchgang zum Thema:Studien
Bündnispartner Militär
Dreimal haben sich die schulischen Naturwissenschaften im letzten Jahrhundert als ideale Fächer zur Wehrhaftmachung der Jugend prostituiert - stets im Rahmen von mehr oder weniger totalitären Systemen: Im Kaiserreich, im "Dritten Reich" und in der DDR. Das muss auch in Friedenszeiten zu Denken geben.Bündnispartner Kernindustrie
In der demokratischen Bundesrepublik ist es nie mehr so weit gekommen. Der Kalte Krieg brachte den Naturunterricht allerdings schon recht früh in der Frage der Kernenergie auf Kurs - ein Problem, an dem wir noch heute zu knacken haben.Kontakt: Redaktion natursoziologie.de
Naturwissenschaftlicher Unterricht im Zwielicht